3 Fragen, 6 kluge Köpfe

Clemens Wasner
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Was fasziniert Sie an KI?

Frei nach Archimedes ist KI der längste Hebel den die Menschheit je gebaut hat – und mit jedem Durchbruch wird er ein Stückchen länger. Bereits heute ist KI in der Lage unsere Fähigkeiten zu erweitern, obwohl wir erst am Anfang einer langen Reise stehen. Weiters fasziniert mich die Interdisziplinarität der KI Forschung, die bereits seit den Anfangszeiten von Mathematikern, Statistikern, Neuro-Wissenschaftlern und Informatikern getrieben wurde. Diese Interdisziplinarität schafft einen wichtigen gesellschaftlichen Diskurs, der für gewöhnlich erst am Ende von technischen Entwicklungen steht. Ich halte dies für extrem wertvoll, da es uns erlaubt, im gesellschaftlichen Interesse zu agieren und nicht wie so oft erst am Ende festzustellen, dass wir eine weitere Erfindung mit missbräuchlichen Anwendungen geschaffen haben.

Welche künftigen Probleme wird KI lösen, von denen wir heute noch nichts wissen?

Bias bzw. Voreingenommenheit ist seit Menschengedenken ein weiterverbreitetes Problem und wird oft als Argument gegen KI angeführt, da so die Kontrolle angeblich zur Maschine wandert. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Daten, auf deren Grundlage ein KI System antrainiert wird, von Menschen stammen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass eine Bank einer gewissen Gesellschaftsgruppe weniger oft einen Kredit erteilt. Solche Sachverhalte lassen sich heute nur sehr schwer nachweisen. Wenn jedoch Zweifel an der Unvoreingenommenheit von Entscheidungen eines KI Systems bestehen, kann ich das sehr schnell aufzeigen, wie es zum Beispiel bereits bei dem Hiring-Gap zwischen Männern und Frauen bei Amazon der Fall war. Alle Vorurteile und Bauchgefühle die bisher im Kopf der Mitarbeiter waren, kann ich in einem KI System nachvollziehbar aufschlüsseln.

Was wird KI niemals können?

Die Erfahrung zeigt, dass man mit dem Wort „niemals“ sehr sparsam umgehen sollte. So wurde es während meiner Studienzeit noch als Utopie angesehen, dass es uns gelingen wird, in absehbarer Zeit eine KI zu bauen, die den Menschen in „go“ (Anmerkung: japanisches Brettspiel mit weitaus höherer Komplexität als Schach) besiegen wird. Google ist dies mit AlphaGo jedoch bereits im Jahr 2016 gelungen und damit mindestens 20 Jahre früher als vorhergesagt. Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir ähnliche Überraschungen auch für als typisch menschlich angesehene Fähigkeiten wie „Kreativität“ oder „strategische Planung“ erleben werden. Wo ich hingegen eine derzeit unüberwindbare Barriere sehe ist, wenn es darum geht, KIs mit einem eigenen Bewusstsein zu bauen, da wir diese Komponente der menschlichen Intelligenz bisher selbst noch nicht verstehen, geschweige denn nachbilden können.

Clemens Wasner ist Gründer von enlite.ai und Vorstandsmitglied von AI Austria.

Magdalena Hauser
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Was fasziniert Sie an KI?

Wir leben in dem spannenden Zeitalter, wo gleichzeitig vier Technologien den Alltag, so wie wir ihn bis jetzt gewohnt sind, grundlegend ändern können. Eine davon ist KI, die anderen sind Quantentechnologie, Synthetische Biologie und Blockchain – dies miterleben zu können, ist unglaublich faszinierend und gleichzeitig mahnt es auch zum Umdenken und Neudenken auf allen Ebenen. Die Revolution, die die Implementierung von KI in unserem Alltag mit sich bringt, wird das Verständnis von Abläufen, so wie wir sie bis jetzt gewohnt sind, stark verändern. Wie schnell die Adaptierung und Implementierung vonstatten geht, ist ausschlaggebend, wie gut sich die breite Bevölkerung damit abfinden kann.

Welche künftigen Probleme wird KI lösen, von denen wir heute noch nichts wissen?

KI löst im derzeitigen Stadium administrative und repetitive Tätigkeiten, die als Unterstützung dienen (z. B. Auswertungen von MRT-Scans oder Röntgenbildern, Image Recognition im Mikroskopiebereich etc.). Im nächsten Schritt wird KI immer stärker in Arbeitsabläufe eingebunden und zur Entscheidungsfindung herangezogen werden. Es gibt jetzt schon Anwendungen, wo riesige Datenmengen über ganze Länder (BIP, Finanzdaten, Gesundheitsdaten, etc.) analysiert werden, um Szenarien je nach getroffener Entscheidung zu simulieren und die Auswirkungen auf Bevölkerung, Wirtschaftswachstum etc. zu visualisieren. Welche Probleme KI in Zukunft lösen können wird, hängt sehr stark davon ab, welche Industrie die Forschung und Entwicklung am schnellsten vorantreibt.

Was wird KI niemals können?

KI wird vermutlich niemals das menschliche Gehirn im vollen Ausmaß abbilden können. Dafür verstehen wir selbst noch viel zu wenig, wie unser Gehirn funktioniert und es wäre auch nicht sinnvoll, sämtliche Aspekte eines Menschen nachzubauen.

Magdalena Hauser ist CEO von I.E.C.T. – Hermann Hauser Management GmbH und Mitgründerin von AI Austria.

Katja Bühler
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Was fasziniert Sie an KI?

An KI fasziniert mich die Verbindung von Neurowissenschaft und Informatik. Künstliche Neuronale Netze (KNNs) implementieren einfache Konzepte biologischer neuronaler Netze und liefern so einen universellen Ansatz zur Realisierung Maschinellen Lernens. In ihrer (vermeintlichen) Einfachheit sind sie zu einem mächtigen Werkzeug geworden, das aus unserer Forschung nicht mehr wegzudenken ist. Andererseits sind Entscheidungen, die von den Netzen geliefert werden, nach wie vor nicht direkt nachvollziehbar – genauso wenig wie wir wissen, wie unser Gehirn im Detail funktioniert. Interdisziplinäre Ansätze aus beiden Disziplinen, die KNNs und ihr Verständnis weiterentwickeln, sind ein unglaublich aufregendes Forschungsgebiet!

Welche künftigen Probleme wird KI lösen, von denen wir heute noch nichts wissen?

Es ist naturgemäß schwer über Probleme zu reden, von denen wir heute noch nichts wissen. Klar ist jedoch, dass uns Digitalisierung und Vernetzung mit Daten überfluten, die wir nicht alle verarbeiten können. Die Zyklen, in denen neues Wissen generiert wird, werden immer schneller und zugleich wird es immer schwerer, als Individuum all dieses Wissen in einer angemessenen Zeit zu filtern und zu erfassen. Eine hochentwickelte KI in Kombination mit einer erhöhten Rechenleistung durch neue Prozessortechnik wird sicher eine der Schlüsseltechnologien sein. Sie wird uns in Zukunft helfen, möglichst schnell das volle Potential der uns zur Verfügung stehenden Daten und das vorhandene Wissen auszuschöpfen und dadurch viele der globalen Probleme, denen wir uns gegenübersehen, besser zu bewältigen. Ich persönlich hätte gerne in Zukunft einen kleinen digitalen Helfer, den ich selber anlernen kann – direkt mit meinem Gehirn verbunden, soll er mir genau die neue Information suchen und einflüstern, die ich für meine Arbeit brauche und mir so mehr Zeit für kreative Problemlösungsprozesse verschaffen.

Was wird KI niemals können?

Als Wissenschaftlerin bin ich sehr vorsichtig mit der Verwendung des Wortes ‚niemals‘. Aber um es kurz zu machen: KI wird niemals das menschliche Wesen in seiner Gesamtheit simulieren können. Vor dem Hintergrund des heutigen Standes der Technik, sowohl von der eigentlichen Methodik, als auch von der verfügbaren Rechenleistung her, ist es für mich undenkbar, das KI ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Echte Kreativität, Empathie, Freundschaft und Liebe bleiben uns Menschen vorbehalten.

Katja Bühler ist Head of Biomedical Image Informatics Group und Area Coordinator Complex Systems VRVis, dem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH.

Francesca Rossi
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Was fasziniert Sie an KI?

KI ist eine strikte wissenschaftliche Disziplin. In jedem ihrer Felder geht es darum, einer intelligenten Maschine essenzielle Fähigkeiten zu verleihen: Lernen, Verstehen, Schlüsse ziehen, Begründen, Planen, Optimieren, Wissensrepräsentation und so weiter. Zugleich ist KI eine Zukunftsvision. Wer an KI arbeitet, trägt zu dieser Vision bei und gestaltet die Zukunft mit. Das ist gar nicht so einfach, denn die Technologie entwickelt sich rasch weiter. Ihr allgegenwärtiges Vordringen in unser tägliches Leben bringt auch das eine oder andere Problem mit sich, mit dem wir uns werden auseinandersetzen müssen. Aber ich empfinde es als extrem bereichernd, zum wissenschaftlichen Fortschritt auf diesem Gebiet beitragen zu können und die positiven Auswirkungen der KI auf Mensch und Gesellschaft zu sehen.

Welche künftigen Probleme wird KI lösen, von denen wir heute noch nichts wissen?

Auf eine ganze Reihe grundlegender Fragen dieser Welt wissen wir noch keine Antwort. Eine Riesenaufgabe ist der Kampf gegen Armut, mangelnde Bildung, Lebensmittelverschwendung und Hunger oder auch Gesundheitsprobleme. Mithilfe von KI finden wir hoffentlich Lösungen dafür. Ein weiteres großes Betätigungsfeld hat mit unserem Planeten zu tun: KI könnte uns helfen, zu einer nachhaltigen Entwicklung zu finden und das Problem des Klimawandels zu bewältigen. Das dritte Feld sind Gesellschaft und Politik: KI könnte uns helfen, zu verstehen, wie die Entscheidungsträger am besten den Bedürfnissen der Bürger gerecht werden können.

Was wird KI niemals können?

Ich finde, wir sollten uns eher die Frage stellen, was KI nicht können sollte. Diese Technologie wird doch von Menschen entwickelt. Nur weil KI künftig zu etwas Bestimmtem in der Lage sein könnte, heißt das noch lange nicht, dass wir das auch so haben wollen. Wenn wir möchten, dass die KI unsere Intelligenz erweitert und den Menschen unterstützt – und ich denke, das sollte sie –, müssen wir sicherstellen, dass sie für dieses Ziel ausgelegt wird. Wir müssen sie mit genau den Fähigkeiten versehen, die sie braucht, um diese Rolle zu übernehmen. Das heißt, wir müssen der KI bestimmte ethische Grundsätze mit auf den Weg geben. Der Mensch darf dabei nichts von seiner Würde, Autonomie und Menschlichkeit verlieren. Im Gegenteil: Technologie sollte uns unterstützen, damit wir uns mehr auf das konzentrieren können, was uns menschlich macht, wie soziale Interaktion, Emotionen und Kreativität.

Francesca Rossi ist beim IT-Unternehmen IBM global für das Thema Ethik der künstlichen Intelligenz verantwortlich.

Andreas Tschas
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Was fasziniert Sie an KI?

Das coole ist, wir sind jetzt noch ganz in der Anfangszeit. KI ist erst vor sechs Jahren etwa wieder populär geworden, davor war es für Jahrzehnte im Dornröschenschlaf. Gerade jetzt, wo sich weltweit so viele Experten mit dem Thema beschäftigen, passiert auch wahnsinnig viel. Dadurch wird noch sehr viel erfunden werden und es gibt teilweise überzogene Erwartungshaltungen, die nicht in absehbarer Zeit erfüllt werden können. Ich glaube in den nächsten zehn bis 20 Jahren wird man vermutlich eher einschätzen können, was tatsächlich möglich ist und was eher nicht. Wir stehen aktuell vor dem Mount Everest und sind gerade mal hundert Meter hochgegangen, aber wir wollen wissen, wie es da oben eigentlich aussieht. Das Spannende ist, dass wir bei dieser Technologie aktuell keine Grenzen sehen. Bei jeder anderen Technologie bisher waren die Grenzen rasch erkennbar, jedoch nicht bei der KI. Was man bis dato nicht geschafft hat, ist die verschiedenen künstlichen Intelligenzen miteinander sinnvoll zu kombinieren. Das Ziel sollte sein, für unterschiedliche Probleme zielgerichtete KI-Systeme zu schaffen, damit man diese auf eine intelligente Weise miteinander verknüpfen und ansteuern kann. So, dass man eine Frage stellt und hunderte neuronale Netzwerke sich selber auf eine intelligente Weise kombinieren, um auf eine Antwort zu kommen. Ich glaube aber nicht, dass eine Superintelligenz entsteht, indem ein großes monolithisches System geschaffen wird, das man nicht mehr durchblickt.

Welche künftigen Probleme wird KI lösen, von denen wir heute noch nichts wissen?

Im Endeffekt wird die KI zum Beispiel mit der Nanotechnologie zu zahlreichen Durchbrüchen wie etwa der Zellverjüngung führen. Beispielsweise könnten Nanobots im Körper ganz gezielt Krebsgeschwüre im Körper entdecken und bekämpfen. Vorstellbar wäre auch, dass solche Nanobots Zellen wieder verjüngen. Durch Kombination verschiedenster Technologien und der KI wird der Mensch in Zukunft deutlich länger leben als heute (das werden wir leider nicht mehr erleben –dafür aber unsere Kinder und Enkelkinder). Oder ich denke da an den Film „Transcendence“, der zeigt, wie der menschliche Geist in die Cloud hochgeladen wird. Es wird zwar nicht der Mensch selber sein, weil der menschliche Körper stirbt, aber zukünftig wäre es möglich, eine dem Bewusstsein ähnliche Form wiederzugeben. Andererseits kennt man das Gehirn noch viel zu wenig, um zu wissen, welche Informationen sich wo verbergen und wie man diese am besten extrahiert. Hier wird noch sehr viel Forschung benötigt. Wir versuchen gerade, das Gehirn künstlich nach zu implementieren. Das ist auch der richtige Ansatz, damit wir das Gehirn immer besser verstehen. Gehen wir in die Richtung eines hohen Intelligenzgrades, müssen wir das menschliche Gehirn aber auch verlassen können, weil wir die physikalischen Grenzen sonst nie überschreiten werden. Zu diesen Grenzen zählen Speicherkapazität, die Übertragungsgeschwindigkeit und die Fähigkeit parallel zu denken – zumindest bewusst. Es macht mehr Sinn Problemstellungen zu identifizieren und mit KI-Mitteln versuchen diese zu lösen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie das Gehirn tatsächlich aussieht.

Was wird KI niemals können?

Wirklich Denken und Fühlen wie ein Mensch. Die KI wird eines Tages die Gefühle perfekt simulieren können, so dass es für einen Menschen immer schwieriger werden wird, zwischen Simulation und Realität zu unterscheiden. Mit Sentimentalised Analysis kann der Computer bereits in einer Videokonferenz viel besser analysieren, wie der Interviewte sich gerade fühlt. Die Software kann auch darauf reagieren. Zum Beispiel kann sie bei einem Kunden erkennen, dass dieser verärgert ist und kurz vor der Kündigung steht und dadurch höflicher sein oder mehr Kulanz gewähren.

Andreas Tschas ist Leiter der österreichischen Digitalisierungsagentur DIA.

Stefan Engl
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Was fasziniert Sie an KI?

Intelligenz auf einem anderen Medium zu erzeugen − künstlich auf Silizium anstatt natürlich in Kohlenstoff. Ebenso fasziniert mich immer noch die durchaus logische Tatsache, dass einige wenige einfache mathematische Bausteine in großer Zahl zu komplexen intelligenten Systemen mit erstaunlichen Fähigkeiten kombiniert werden können. Aktuelle KI-Ansätze, im speziellen die lose vom Gehirn inspirierten neuronalen Netze, können damit Muster in Daten erkennen und nutzbar machen, welche für uns sonst unzugänglich wären. Auf diese Weise können Probleme gelöst werden, welche bisher zu komplex für Menschen und Computer mit manuell kodierten Regeln waren. KI eröffnet uns damit erstmals die Chance, relevante kognitive Tätigkeiten an schnelle, unermüdliche und zuverlässige Maschinen abzugeben und so unsere kognitiven Fähigkeiten maßgeblich zu erweitern.

Welche künftigen Probleme wird KI lösen, von denen wir heute noch nichts wissen?

Intelligenz ist seit jeher das zentrale Werkzeug für Fortschritt. KIs werden als Katalysator diese Weiterentwicklung beschleunigen und dabei ganz neue Probleme bewältigen müssen. Da wir von diesen Problemen heute noch nichts wissen, sind sie aber nicht vorhersehbar. Vermutlich werden noch teilweise unbekannte Herausforderungen zum Beispiel in der Kontrolle und Transparenz von komplexen KI-Systemen wiederum mittels KIs gelöst werden.

Was wird KI niemals können?

KIs werden menschliches Bewusstsein imitieren, vorhersagen und manipulieren können, aber niemals ein menschliches Bewusstsein haben oder sein. Vermutlich entstehen in KIs aber eigene Formen von Bewusstsein, die außerhalb unseres Verständnisses und unserer Wahrnehmung liegen. Es wird wohl niemals einen Zeitpunkt geben, an dem KIs menschliche Intelligenz in direkt vergleichbarer Form, mit allen Fähigkeiten und Limitierungen, abbilden werden. Es gibt wenige Anhaltspunkte dafür, dass genau die Stufe der menschlichen Intelligenz eine besondere Barriere oder einen magischen Punkt auf dem Spektrum der Intelligenz darstellt.

Stefan Engl ist Mitgründer und COO bei Kjero sowie Mitgründer und Vorstandsmitglied bei AI Austria.

Bildnachweis: © Matthias Hombauer, PR

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